Hanna GmbH & Co. KG
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Asphalt für die Landwirtschaft

Die Anforderungen an landwirtschaftliche Betriebe steigen kontinuierlich an. Es besteht ein enormer Effizienz- und Kostendruck. Um marktfähig zu bleiben, müssen immer größere Mengen produziert werden.

 

Um diesem Druck standzuhalten, werden immer größere und leistungsfähigere Maschinen eingesetzt. Durch die schweren Geräte entstehen Lasten, die die landwirtschaftlichen Verkehrs- und Betriebsflächen stark beanspruchen. Die bestehenden Befestigungsarten (Betondecken, Pflasterdecken, Deckschichten ohne Bindemittel) sind in die Jahre gekommen und halten den erhöhten Belastungen nicht mehr zufriedenstellend stand.

 

Bei einem Neubau oder einer Sanierung sollte die Ausführung daher auch nach den aktuellen technischen Regeln für den Straßenbau erfolgen. Speziell Fahrsiloanlagen stellen hier eine Besonderheit dar.


Es ist bekannt, dass Fahrsiloanlagen sowohl an Flächen als auch an Fugen folgende Eigenschaften haben müssen:

  • dicht und standsicher
  • beständig gegenüber mechanischen und chemischen Einflüssen
  • beständig gegenüber statischen, dynamischen und thermischen Belastungen
  • beständig gegenüber organischer Säuren

 

 

Warum mit Asphalt?

 

Gemäß der Fachzeitschrift „asphalt" (Ausgabe 4/2009) des deutschen Asphaltverbands e.V. aus 4/2009 eignet sich Asphalt aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften hervorragend für den Bau von Fahrsiloanlagen. Der Vorteil: Asphalt ist elastischer als Beton. Durch die elastischen Eigenschaften des Bindemittels Bitumen können größere Flächen mit verhältnismäßig wenig Fugen hergestellt werden. Das Bitumen und die säureresistenten Füller bzw. Gesteinskörnungen halten zudem dem Angriff von Sickersäften zuverlässig stand.


Für die Bemessung der Gesamtkonstruktion und zur Ermittlung der Dicke des frostsicheren Oberbaues, sind sie RStO (Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen) heranzuziehen!

 

Aufbau von Fahrsiloanlagen:

Schichtenfolge 

Gärfuttersiloanlagen

Lagerflächen von Biogasanlagen

In Anlehnung an RStO

Tafel 1, Zeile 1, Bauklasse V

Tafel 1, Zeile 1, Bauklasse IV

Beanspruchungsprofil

·    Befahren mit Traktoren

·    Fahrzeuge mit Stollenbereifung

·    gelegentliche Befahrung

·    Befahren mit Traktoren und schweren LKW

·    Stollenbereifung

·    häufige Befahrung

Asphaltdeckschicht

 4 cm (Dichtschicht)

 4 cm (Dichtschicht)

Asphalttragschicht

10 cm

14 cm

Ungebundene Unterlage

EV2 mind. 100 MN/m²

 

Zur Erzielung dieser EV2-Werte ist es evtl. notwendig, den oberen Bereich (15-20 cm) der Frostschutzschicht gemäß TL SOB-StB [12] durch z.B. weit gestufte Baustoffgemische (RC-Gemische) oder eine Verfestigung zu verbessern.

 

Frostschutzschicht (nach Dicke des frostsicheren Oberbaus) gem. ZTV SoB-StB [13]

EV2 mind. 120 MN/m²

 

Zur Erzielung dieser EV2-Werte ist es evtl. notwendig, den oberen Bereich (15-20 cm) der Frostschutzschicht gemäß TL SOB-StB [12] durch z.B. weit gestufte Baustoffgemische (RC-Gemische) oder eine Verfestigung zu verbessern.

 

Frostschutzschicht (nach Dicke des frostsicheren Oberbaus) gem. ZTV SoB-StB [13]

Anstehender Untergrund

 EV2 mind. 45 MN/qm

EV2 mind. 45 MN/qm