Hanna GmbH & Co. KG
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Grabenlose Rohrverlegung

Horizontalspülbohrverfahren

 

Die Horizontalspülbohranlage bohrt mit einem steuerbaren Bohrkopf einen unterirdischen Kanal und zieht im Rückzug ein oder mehrere Produkt- oder Leerrohre ein.

 

Das Einsatzgebiet dieser Technik liegt zwischen 250 bis 400 Meter Bohrlänge. Es können in der Regel PE-Rohre bis 355 mm eingezogen werden.

 

Zunächst wird am Anfang und am Ende der gewünschten Trasse eine Grube ausgehoben. Der abgeschrägte Bohrkopf wird über ein stückweise zusammengesetztes Bohrgestänge durch Rotation und statischen Vortrieb durch den Boden getrieben. Der anstehende Boden wird durch eine Wasser-Bentonit-Suspension gelöst. Das Bohrgut wird dann mit der Suspension entlang des Bohrgestänges zur Startgrube hinausgetragen. Die Suspension dient neben dem Ausräumen auch der Stabilisierung des Bohrkanals, zum Kühlen des Bohrkopfes und als Schmiermittel.

 

Die Kombination des steuerbaren Bohrkopfes mit dem flexiblen Gestänge ermöglicht es, die Richtung der Bohrung zu verändern. Anfangs führt die Bohrung meist schräg nach unten und verläuft dann in leichtem Bogen durch das Erdreich zum Ziel, wo sie schräg nach oben wieder zutage tritt. Die Ortung der Raumlage des Bohrkopfes ist bis etwa sechs Meter Tiefe in der erforderlichen Genauigkeit möglich.

 

Wenn der Bohrkopf die Zielgrube erreicht hat, wird er gegen einen Räumer ausgetauscht. Dieser Räumer hat die Aufgabe beim Zurückziehen die Pilotbohrung aufzuweiten. Falls der Kanal noch weiter aufgeweitet werden soll, wird nochmals ein Bohrstrang angehängt oder abschließend ein Rohr in den Bohrkanal eingezogen.